Montag, 23. Januar 2017

Zwischenstopp gibt's ab sofort auf die Ohren!

Endlich, endlich ist es soweit: Ich darf voller Stolz und Freude verkünden, dass es meine dunklen Geschichten aus meiner Sammlung "Zwischenstopp" ab sofort als Hörbuch gibt!

Zwischenstopp - Dunkle Geschichten

Die Hörbuchmanufaktur Berlin hat dies für mich und euch möglich gemacht. Sie kamen im letzten Frühjahr auf mich zu und boten eine Zusammenarbeit an. Da ich vom Hörbuchmachen so gar keine Ahnung habe, war ich froh, dass mich die Manufakturchefin Ines Zimzinski an die Hand nahm und mir vor allem die ganze Arbeit abnahm. Ich darf mich nun ebenso wie ihr über das fertige Produkt freuen, und soweit ich das beurteilen kann, ist es verdammt geil geworden. Ich habe selbst erst eine Geschichte ganz angehört (meinen heimlichen Liebling "Die Gartenpforte") und dabei die ganze Zeit Gänsehaut und das komische Gefühl gehabt, ich würde eine völlig neue Geschichte zum allerersten Mal hören.

Keine Sorge, ihr müsst euch nicht vier Stunden lang meine Stimme anhören, wie ich euch etwas vorstammele. Die Hörbuchmanufaktur hat für jede Geschichte einen anderen Sprecher engagiert. Mal ist es ein Mann, mal eine Frau. Alle sind Schauspieler und professionelle Hörbuchsprecher. Ich kannte zwar nicht alle Namen sofort, aber als ich sie googelte, war ich schwer beeindruckt, was die schon alles gemacht haben, und jetzt - sprechen die meine Geschichten!

Krass!

Ich freue mich riesig und hoffe, es gibt unter euch ein paar Hörbuchfans, die Lust auf feinen Schauer und wohligen Grusel auf die Ohren haben. Inzwischen ist das Hörbuch in allen gängigen Shops erhältlich, zum Beispiel bei Amazon, Audible, Hugendubel oder Claudio.de.

Ich wünsche euch viel Spaß und ziehe mich wieder zurück ins stille Schreibkämmerlein, wo gerade neue Geschichten für euch entstehen.

Freitag, 6. Januar 2017

Vincent Preis 2016 - Es kann nominiert werden

Freunde der dunklen Lektüre, es geht wieder los! Der Vincent Preis 2016 wird bald vergeben, vor wenigen Tagen wurde die Nominierungsphase gestartet. Jeder kann daran teilnehmen und seine Favoriten benennen. Gesucht werden unter anderem die besten Romane, die besten Anthologien, die besten Kurzgeschichten und die besten Grafiken des Jahres 2016. Den Vincent Preis findet ihr unter einer neuen Adresse, und dort gibt es jetzt als weitere Neuerung ein benutzerfreundliches Abstimmungsformular, mit dessen Hilfe ihr in jeder Kategorie bis zu drei Favoriten benennen könnt. Alles weitere wird in den Regeln erklärt, aber keine Angst, die sind wirklich ganz einfach.

Cover von Jacqueline Spieweg
Warum ich euch das erzähle? Nicht ganz uneigennützig natürlich. Ich würde mich nämlich sehr freuen, wenn ihr in der Kategorie Anthologie unserem Qindie-Werk


ein paar Punkte vergebt. Und vielleicht möchtet ihr ja auch die eine oder andere Geschichte daraus für die Kategorie Beste Kurzgeschichte vorschlagen (meine zum Beispiel *hüstel*)? Nicht zu vergessen: Unsere fantastische Grafikdesignerin Jacqueline Spieweg, die das Cover zur Anthologie kreiert hat.

Auf jeden Fall würden sich diese potentiellen Kandidaten aus unserer Anthologie über eine Nominierung freuen:

Fließen – Melanie Meier
Gelee – Divina Michaelis
Bubu – Nike Mangold
Glitzernde Scherben aus Dunkelheit – Katharina Gerlach
Rent a Body, Inc. – Jana Oltersdorff
Pranger – Kathleen Stemmler
Rendezvous mit dem Nachtalb - L.U. Ulder
Die trügerische Lust der Weiber von Fallensham - matì

Urkunde 2015 - von Timo Kümmel
Aber auch sonst ist dieser Preis, der von Horrorfans für Horrorfans ins Leben gerufen wurde und von einem kleinen Team komplett ehrenamtlich betreut und organisiert wird, absolut unterstützenswert. So mancher renommierte Horrorautor und einige vielversprechende Newcomer durften sich bisher über Nominierungen und Preise freuen. Auf jeden Fall ist es einer der begehrtesten Preise in der deutschen Phantastikszene. Jedes Jahr gibt es eine eigens gestaltete Urkunde, kreiert von einem der selbst schon Vincent-Preis-gekrönten Grafiker, die allein schon Kultstatus hat!

Und wenn ihr keinen rechten Überblick habt, was außer unserer großartigen Qindie-Anthologie 2016 noch so alles erschienen ist und eine Nominierung verdient hätte, besucht die Horrorlisten 2016, die sind zwar auch nicht hundertprozentig vollständig, aber nah dran! 



Zeit habt ihr bis zum 19. Februar 2017.

Freitag, 30. Dezember 2016

Das war mein Jahr 2016


Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de
Was war das für ein Jahr! 2016 war schon ganz schön anstrengend, privat und beruflich und ganz allgemein in der Welt, und ich glaube, das geht vielen so, wenn ich mich umhöre - aus den verschiedensten Gründen. Es ist eine Menge Unschönes, Trauriges, Entsetzliches, Ärgerliches und Bescheuertes passiert, aber darüber haben schon so viele andere geschrieben, da will ich mich mal auf das konzentrieren, was ich gut fand in diesem Jahr, und erzähle euch in meinem Jahresrückblick, was mir persönlich Gutes widerfahren ist.



Das Schreiben

Cover von Jacqueline Spieweg
Das ist so ein Knackpunkt in meinem Jahresrückblick. Richtig viel habe ich nämlich leider nicht geschrieben. Fertig geschrieben und veröffentlicht habe ich überhaupt nur eine einzige Kurzgeschichte, aber mit der bin ich sehr zufrieden. Es handelt sich um eine bösartige SciFi-Story mit dem schönen Titel "Rent a Body, Inc.". Sie erschien im Oktober in der Anthologie "Bloody Qindie: Besessen". Hier hatte ich seinerzeit eine Leseprobe veröffentlicht. Ich habe mittlerweile einige der Geschichten aus diesem hübschen Buch gelesen und finde sie richtig gut. Besonders "Der Jenseitsapparat" von matì hat es mir angetan. Wer neugierig geworden ist - hier gibt es das eBook und hier das Taschenbuch. Ich bedanke mich im Namen von Qindie.

Ansonsten haben sich Anfänge, überarbeitungsbedürftige Rohfassungen und Plotideen auf meiner Festplatte angesammelt, und ich habe mir fest vorgenommen, einige davon im kommenden Jahr erfolgreich abzuschließen.

Buchmessen 2016

Am Qindie-Stand auf der LBM
Auch in diesem Jahr hatte ich wieder das Vergnügen, die zwei großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt zu besuchen. Jede Messe hat ihren Reiz, und jede erlebe ich anders.

In Leipzig verbrachte ich mehrere Tage, wohnte in der Qindie-Autoren-WG, machte Standdienst am Qindie-Stand in Halle 5 und war eine der Autoren, die die wohl coolste Lesung der LBM in der wohl gemütlichsten Location Leipzigs, der Soupbar Summarum, bestritten. Constantin Dupien, Herausgeber der Kult-Anthologie-Reihe "Mängelexemplare", hatte gerufen, und sie kamen alle. Mein persönliches Highlight war Michael Marrak, den ich seit der Lektüre von "Lord Gamma" verehre und der im vierten Band der Reihe vertreten ist. Ich als Mitautorin von Band 1 und 2 darf mich nun also als Kollegin von Michael Marrak bezeichnen und konnte mir bei der Gelegenheit meinen "Lord Gamma" signieren lassen und nahm mir gleich noch eine signierte Ausgabe von "Morphogenesis" mit.

Eröffnungsfeier FBM 2016 - Für das Wort & die Freiheit
Frankfurt beginnt für mich seit Jahren immer mit der Eröffnungsfeier am Dienstag, bei der von hohen Vertretern aus Kultur und Politik Deutschlands und des jeweiligen Gastlandes Reden gehalten werden und anschließend der Gastpavillon eingeweiht wird. Dieses Jahr waren die Niederlande mit Flandern dran. Den Pavillon fand ich nicht so spannend, aber es hatte was, die Royals beider Königreiche in natura zu sehen! Donnerstag und Freitag verbrachte ich auf dem Messegelände und traf ganz viele liebe Buchmenschen: Autoren, Verleger, Lektoren und viele mehr. Es wird von Jahr zu Jahr familiärer und schöner, und ich nahm zum ersten Mal bewusst wahr, wie gut ich doch mittlerweile vernetzt bin in der Buchwelt.

Ein besonderes Highlight war aber der BuCon am Samstag, den ich in diesem Jahr erstmals als Mitausstellerin erlebte - gemeinsam mit Qindie hatten wir einen eigenen Tisch und freuten uns über so viel positives Feedback und offenes Interesse an unseren Büchern und unseren Aktivitäten als Autorenkorrektiv. Auf dem BuCon trat auch das Qindianische Quartett erstmalig auf: David Pawn, Katharina Gerlach, matì und meinereiner lasen abwechselnd aus unseren Werken vor und erstaunten und begeisterten ein kleines, feines Publikum mit der Vielfalt unserer Geschichten.

Ein Platz auf der Shortlist

Hab mich gerade auf der Midlist entdeckt!
Das war wirklich eine unglaubliche Erfahrung. Insgeheim träumt wohl jeder Autor davon, mal für einen Preis nominiert zu sein. Ich erlebte das 2016. Ausgerechnet mit meinen Schauermärchen schaffte ich es bis auf die Shortlist des Skoutz Award - unter die besten drei in der Kategorie Horror. Dass ich es auf die Midlist geschafft hatte, erfuhr ich bereits im März auf der Leipziger Buchmesse. Meine Shortlist-Nominierung wurde bekanntgegeben, als ich gerade im Sommerurlaub war. Und die Gala mit Verkündung der Gewinner fand in Frankfurt zur Buchmesse statt. Am Ende gewann Simon Geraedts mit seinem Roman "Das Opfermesser". Aber das ist okay. Ich hätte nie gedacht, dass ich es mit einer Kurzgeschichtensammlung überhaupt so weit schaffen würde. Dritter Finalist war übrigens Vincent Voss mit "Wasser" - was ist das für eine Ehre, mit einem Autoren, den man selbst total bewundert, für denselben Preis nominiert zu sein! Skoutz bleibt für mich auch 2016 ein Thema, aber dazu ein anderes Mal mehr.

Menschen 2016

Genau, Menschen. Ich habe die Zusammenarbeit mit "meinen" Autoren wieder sehr genossen. Und ich verfolge die Entwicklung ihrer Bücher sehr aufmerksam. Es macht mich stolz zu sehen, wie viele tolle Rezensionen Melissa David für ihre Vampirromane "Kruento" erhält oder wie begeistert die Fans von Bella Lamour/Annabelle Schiller sind, wenn sie wieder ein neues Buch herausbringt. Aber auch Sachbuchautorinnen wie Barbara Costa oder Autorinnen romantischer Romane wie Kathrin Fuhrmann verblüfften mich immer wieder aufs Neue mit ihrer Produktivität und ihrer Kreativität. Meine persönliche Entdeckung 2016 war übrigens das Debüt von Thor Ansell. "Pandemie" ist ein richtig spannender, apokalyptischer Pageturner, der das Kopfkino ständig befeuert. Das hat mich begeistert und verdammt viel Spaß gemacht!

Vorschau - was kommt 2017?

Tja, geplant habe ich einiges. Ob und wieviel ich davon am Ende umsetze - wir werden sehen. Drückt mir die Daumen, dass ich ein paar meiner Schreibprojekte zum Abschluss bringe und euch endlich mit neuen dunklen Geschichten und Schauermärchen Gänsehaut bereiten kann. Es mangelt nicht an Ideen, nur an Zeit, und die muss ich mir unbedingt nehmen! Außerdem steht ein spannendes Projekt an, über das ich bestimmt bald Einzelheiten verraten werde. Und bei Skoutz wartet eventuell noch eine weitere Herausforderung auf mich - auch dazu demnächst mehr!

Es bleibt spannend, und ich würde mich sehr freuen,
wenn ihr mich auch im nächsten Jahr auf meinem Weg begleitet!

Bild: momosu  / pixelio.de


Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch
und für das neue Jahr viel Erfolg, Gesundheit und Glück
und stets ein gutes Buch zur Hand!

Sonntag, 18. Dezember 2016

4. Advent - Gewinnspiel mit Annabelle Schiller

Bild: Petra Bork  / pixelio.de
Kinder, wie die Zeit vergeht. Und schon ist der 4. Advent, das vierte Lichtlein brennt. Und was heißt das? Die nächste und für dieses Jahr letzte Gewinnspielrunde wird eingeläutet. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Wie versprochen, wird es in der letzten Runde romantisch - so richtig fett romantisch!




Ich präsentiere:

"Lavendelherz" von Annabelle Schiller

Ein Traum von einem Cover!
Ich weiß, mein Blog heißt Janas dunkle Geschichten - heute gibt es mal die große Ausnahme. Denn "Lavendelherz" ist eine herzzerreißend süße Liebesgeschichte, die alles hat, was eine herzzerreißend süße Liebesgeschichte braucht: eine junge, etwas naive Frau mit dem Traum von der großen Liebe, einen gutaussehenden, aber arroganten Millionär, der sie begehrt, einen geheimnisvollen Fremden, der auf der Straße lebt und dessen Stimme allein schon alles zum Vibrieren bringt, London total verschneit, eine herzensgute, leicht spleenige Tante, zwei beste Freundinnen für alle Fälle und ... *hach* Weihnachten, Lavendelduft und leckere Marshmallow-Kakao-Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen!

Bei "Lavendelherz" kommen all die romantischen, sehnsüchtigen Seelen auf den vollen Genuss, die das große Drama, den moralischen Konflikt und die Auflösung in einem selig machenden Happy End suchen. Annabelle Schiller versteht es, ihre zauberhafte Geschichte mit ganz viel Gefühl zu erzählen, immer ein kleines bisschen an der Kante zum Kitsch, aber stets elegant daran vorbeigeschliddert. Ich verspreche euch, ihr werdet Lexi, die leicht tolpatschige Protagonistin, lieben, und ihr werdet mit ihr leiden, wenn sie sich hin- und hergerissen fühlt zwischen der schillernden, sicher scheinenden Welt des Millionärs (und Arschlochs) Ivan und dem Versprechen eines aufregenden Abenteuers mit dem mysteriösen Obdachlosen Noah mit der Hammerstimme und den guten Manieren, der sie in einer kalten Londoner Nacht rettet und den sie nun ebenfalls retten will.

Dass "Lavendelherz" zwischen den Zeilen, unter der Oberfläche, mehr ist als "nur" eine süße Liebesgeschichte, das hat die Autorin ausführlich auf ihrem Blog erklärt. Unglaublich, wieviel Überlegung, wieviel Symbolik sie in die Geschichte gesteckt hat und wie sorgfältig sie über ihre Hauptfiguren Alexis, Ivan und Noah nachgedacht hat. Da soll noch einer sagen, es sei eine leichte Übung, so eine Lovestory zu schreiben, die so federleicht und zuckersüß daherkommt. Nein, da steckt harte Arbeit drin.

Annabelle Schiller in ihrem Element
Wer mich kennt, der weiß, dass ich um derartige Geschichten normalerweise einen großen Bogen mache. Sie interessieren mich in der Regel nicht, sie langweilen mich eher, weil sie ja doch alle irgendwie vorhersehbar sind und dem ewig gleichen Boy-meets-girl-Schema folgen. Ihr könnt euch sicher denken, wie ich zu diesem Buch gekommen bin: Ich habe das Korrektorat gemacht. Und ja, ich hatte dabei Spaß und ließ mich von Annabelles Lavendeldüften verzaubern. Was mich von vornherein sicher gemacht hat, dass die Geschichte nur gut sein kann, war die Tatsache, dass hinter Annabelle Schiller die sensationelle Thriller- und Erotikautorin Bella Lamour steckt. Mit ihr arbeite ich schon seit fast zwei Jahren zusammen, wir haben uns in Leipzig auf der Buchmesse persönlich getroffen, und ich bin von dieser Powerfrau ganz begeistert. Ich mag das mit dem Gerede über Herzblut ja gar nicht gern, aber hier passt es: Annebelle aka Bella ist mit ganzer Leidenschaft dabei und steckt wirklich all ihr Herzblut in ihre Geschichten. Nach dem Romantasy-Debüt "Brennende Küsse in New York" tritt sie mit "Lavendelherz" zum zweiten Mal als Annabelle Schiller in Erscheinung.

Wer Geschichten voller Leidenschaft, Liebe, Sinnlichkeit, einer nicht zu kleinen Portion Erotik und ganz viel Gefühl mag, der sollte unbedingt Annabelle Schiller auf seine Leseliste setzen.

So, und nachdem ich euch hoffentlich ganz heiß auf "Lavendelherz" gemacht habe, kommt hier nun eure Chance, ein Taschenbuch zu gewinnen, das euch Annabelle mit persönlicher Widmung direkt zuschicken wird.

Ab sofort ist der Lostopf geöffnet, hüpft rein, indem ihr hier oder auf meiner Facebookseite euren Kommentar hinterlasst. Am Mittwoch, 21. Dezember 2016, werde ich die Gewinnerin (ich bin sicher, es wird eine GewinnerIN *g*) ziehen und bekanntgeben. Mit etwas Glück und logistischem Geschick wird euch der Gewinn dann pünktlich zum Fest von einem netten Paketboten unter den Baum gelegt.

Ich drücke euch die Daumen und wünsche allen noch einen wunderschönen 4. Advent!
Genießt ihn - vielleicht  mit einer Tasse heißer Lavendelschokolade ...

Sonntag, 11. Dezember 2016

3. Advent - Gewinnspiel mit Elke Aybar

Bild: angieconscious  / pixelio.de
Guten Abend, ich hoffe, ihr habt einen wunderbaren, entspannten 3. Advent verbracht. Passend zur Abendstunde, wo die Sonne längst untergegangen ist, lasse ich das neue Gewinnspiel starten. Immerhin geht es heute um Vampire. Vampire? Hatten wir nicht schon Vampire zum 1. Advent? Ja, aber die, um die es heute geht, sind Vertreter einer ganz anderen Spielart.




Ich präsentiere:

Elke Aybar "Geheimnisse von Blut & Liebe"

Elke Aybar hat für ihre Reihe "Geheimnisse von Blut & Liebe" mit der Welt Lyathos ein ganzes Universum erschaffen, in dem es vor fantastischen Wesen geradezu wimmelt. Vampire gehören ebenso dazu wie Gestaltwandler und Drachen. Menschen und Vampire, geheimnisvolle sprechende Katerwesen, Brombeerhecken, in denen sich Weltentore verbergen. Blut, Leidenschaft, Intrigen und Machtspiele, Eifersucht, Liebe und jede Menge Geheimnisse. Wer sich auf diese fantastische Reise begibt, der läuft Gefahr, süchtig zu werden. Süchtig nach noch mehr Geheimnissen und Abenteuern rund um Aurelie, Demian, Ruben, David, Michio, Elody und Sarah.

Elke Aybar
Ich bin erst mit dem dritten Teil in Elke Aybars Saga eingestiegen, als sie mich bat, das Korrektorat für ihr Manuskript zu übernehmen. Dadurch erschienen mir einige Aspekte natürlich noch recht undurchsichtig und nicht immer allzu leicht nachvollziehbar. Spannend fand ich es aber allemal! Die Geheimnisse-Reihe sollte man also auf jeden Fall mit der Lektüre des ersten Bandes "Dunkle Jagd" beginnen. Lohnen tut es sich in jedem Fall, sich auf die opulent ausgeschmückte und mit vielen faszinierenden Figuren bevölkerte Geschichte einzulassen.

Aus diesem Grunde bietet Elke euch auch bei diesem Gewinnspiel an, dass ihr euch den Band selbst aussucht, den ihr gern gewinnen möchtet:

Band 1 "Dunkle Jagd" für Einsteiger

 Band 2 "Machtsteine" für Fortgeschrittene

oder Band 3 "Phönixträume" für Kenner










Also, auf geht's, der Lostopf ist eröffnet.
Wer möchte eines dieser wunderschönen Bücher mit persönlicher Widmung von Elke Aybar gewinnen?
Hinterlasst bitte einen Kommentar hier unter diesem Artikel oder auf meiner Facebookseite.
Da ich mit Verspätung gestartet bin, bleibt der Lostopf bis Donnerstag, 15.12.2016, 12 Uhr geöffnet.

Viel Glück und viel Spaß!

Sonntag, 4. Dezember 2016

2. Advent - Gewinnspiel mit Thor Ansell

Ich wünsche einen frohen 2. Advent allerseits! Schön, dass ihr wieder bei mir vorbeischaut. Ihr kommt genau richtig, denn soeben ist die zweite Runde meines Adventsgewinnspiels gestartet. Diesmal wird es sauspannend.

Ich präsentiere euch:

"Pandemie" von Thor Ansell

Stellt euch eine mysteriöse Krankheit vor, die langsam, aber sicher um sich greift. Stellt euch vor, diese Krankheit bewirkt bei Männern außergewöhnlich aggressives, brutales Verhalten, sie greifen andere Menschen an, vergewaltigen Frauen und übertragen den Krankheitserreger auf noch mehr Menschen. Stellt euch vor, eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern und ein paar Militärs, in aller Eile zusammengestellt, wird in einem riesigen unterirdischen Bunker eingesperrt, um dort nach der Ursache für die Krankheit und einem Heilmittel zu forschen. Sie kämpfen gegen die Zeit und gegen Gefahr aus den eigenen Reihen, während draußen die Seuche weiter unbarmherzig um sich greift.

Klingt nach einem hollywoodreifen Thriller? Gut. Dann stellt euch jetzt vor, dass all dies in Deutschland geschieht. Mitten unter uns. Die ersten Opfer gibt es in Berlin, weshalb die Krankheit auch den Beinamen "Berlin-Syndrom" erhält. Deutsche Wissenschaftler, Bundeswehrsoldaten, ein zum Hightech-Forschungslabor umgebauter ehemaliger Bundeswehrbunker irgendwo in der Sächsischen Oberlausitz, unheimliche Vorkommnisse mitten in Berlin. Und die Krankheit scheint sich durch nichts aufhalten zu lassen. Nicht umsonst trägt der Roman den Titel "Pandemie".

Horror auf deutschem Boden - Warum eigentlich nicht?

Erst vor ein paar Tagen kam in einer Facebookgruppe die Diskussion auf, ob Fantasyromane in Deutschland überhaupt funktionieren können, und erstaunlich viele Teilnehmer beantworteten die Frage mit Nein. Viele waren sogar davon überzeugt, dass Genres wie Fantasy, Horror und selbst der gute alte Thriller auf deutschem Boden nicht oder nur bedingt funktionieren. Sie greifen bewusst lieber zu Geschichten, die in England oder gleich den USA spielen. Sie empfinden Deutschland als Schauplatz als lahm, langweilig, öde. Kennt man ja alles schon.

Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen. Sprechen wir wirklich vom selben Land? Ich finde es gerade reizvoll, eine solche Geschichte zu lesen, die in meinem Land, meiner Gegend, vielleicht sogar meiner Stadt spielt. Der Horror wohnt gleich nebenan - Tür an Tür mit Fantasy und all ihren verwandten Genres. Ich schreibe selbst auch am liebsten unheimliche Geschichten, die oftmals gleich um die Ecke passieren. Alltägliches, vermeintlich Bekanntes wird plötzlich demaskiert, mutiert zur Gefahr, verwandelt sich in tödliche Bedrohung. Ganz normale Menschen, bei Ansell zwar Wissenschaftler oder Soldaten, aber mit Schwächen und Macken, stehen im Mittelpunkt - Leute, die auch meine Nachbarn sein könnten. Ich finde das toll, und ich finde es toll, dass der Autor Thor Ansell sich für Deutschland als Ort des Geschehens entschieden hat. Dies und Ansells bildhafter, mitreißender Erzählstil, der das Kopfkino permanent befeuert, sorgen dafür, dass "Pandemie" ein gelungener Pageturner geworden ist.

Zombies, die keine sind

Thor Ansell macht das wirklich geschickt: Er hat seinen Roman als Science Thriller eingeordnet. Der Thrill kommt auch auf fast keiner Seite zu kurz. Der Science-Aspekt wird bestens bedient - Fans von Michael Crichton oder Frank Schätzing werden ihre helle Freude an den gut recherchierten Fakten haben, auf denen die Geschichte fußt. Und kombiniert wird das Ganze mit ziemlich typischen Horrorelementen. Jeder Horrorfan kennt Zombiegeschichten, ob als Buch oder Film. Zombies, ob nun schlurfend oder rennend, ähneln sich in allen Geschichten ziemlich. Bei Thor Ansell gibt es eigentlich keinen einzigen Zombie im klassischen Sinne, aber die Kranken verhalten sich ähnlich wie die Untoten, und viele Aspekte, die das Thema Zombie so reizvoll machen - Isolation, die schnelle Verbreitung, der Zusammenbruch ganzer Strukturen und der Verfall von Moral und Anstand - werden hier verarbeitet. Darüberhinaus kommt der Splatterfaktor nicht zu kurz.

Der Autor

Thor Ansell kam Mitte des Jahres auf mich zu. Er suchte jemanden fürs Korrektorat von "Pandemie". Ich biss an, weil ich bei dem Thema einfach nicht Nein sagen konnte. Der Roman ist Ansells Debüt. Er kommt aus einem ganz anderen Bereich, obwohl es da durchaus Parallelen gibt: Er ist Filmemacher und Drehbuchautor. "Pandemie" ist übrigens aus einem Drehbuchmanuskript entstanden, das sogar für einen Preis nominiert war. Ich durfte Thor Ansell auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen und kann euch sagen: In dem Mann stecken noch ganz viele Geschichten, die er nun nach und nach aufschreiben will. Der nächste Roman steht quasi in den Startlöchern, und ich bin vor Spannung schon ganz hibbelig. Wir werden nämlich wieder zusammenarbeiten!

Aber erst einmal ...

So, bevor diese Lobhudelei noch völlig ausartet, kommen wir zum Gewinnspiel. Es ist ganz einfach:
Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, hinterlasst euren Kommentar unter diesem Artikel.
Ihr habt dafür Zeit bis Mittwoch, 07. Dezember 2016, 22 Uhr.
Danach lose ich aus und gebe den Gewinner hier und auf meiner Facebookseite bekannt.
Das Buch wird der- oder demjenigen dann von Thor Ansell persönlich mit Widmung zugeschickt.

Die Wartezeit bis zur Auslosung könnt ihr ja überbrücken, indem ihr dieses tolle Interview mit Thor Ansell auf der Leserkanone lest. Oder ihr werft schon einen ersten Blick ins Buch, zum Beispiel hier. Oder ihr guckt euch diese schöne Booktuber-Rezension von creepy creatures reviews an. Und wenn ihr mögt, besucht noch die Facebookseite und hinterlasst ein herzliches "Gefällt mir".

Bis bald, habt noch einen schönen zweiten Advent!
Bild: angelina.s...k....  / pixelio.de

Mittwoch, 30. November 2016

1. Advent Gewinnspielrunde - Gewinner ist ...

Guten Abend zu später Stunde. Die Glücksfee hat nun aus der kleinen Schar tapferer Teilnehmerinnen ein Los herausgezogen, und auf dem stand der Name ...

Bild: Manfred Walker / pixelio.de
... Trommelwirbel ...

... tadaaaaaaa ...

... Tusch! ...

Sinni

Herzlichen Glückwunsch! Liebe Sinni, du erhältst ein Exemplar des grandiosen Auftakts zur Urban Fantasy Saga

Kruento - Der Anführer

Mit persönlicher Widmung von der Autorin Melissa David höchstselbst!

Ich werde dich noch per E-Mail kontaktieren, bitte checke also schnellstens deine Mailbox!

Allen anderen vielen Dank fürs Mitmachen! Das war ja erst die erste Runde. Da kommen noch drei. Am 2. Advent geht es weiter, dann gibt es hier den superspannenden Wissenschaftsthriller "Pandemie" von Thor Ansell zu gewinnen. Also: Dranbleiben!

Sonntag, 27. November 2016

1. Advent - Gewinnspiel mit Melissa David

Bild: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Fröhlichen 1. Advent, ihr Lieben! Na? Schon lecker Glühwein getrunken? Stollen genascht? Plätzchen gebacken? Noch nicht? Aber doch wohl schon ein gutes Buch gelesen? Was??? Auch nicht? Na, so geht das doch nicht. Es gibt schließlich so viele gute Bücher! Ein paar davon werde ich euch in der Adventszeit näher vorstellen - und ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen! Alles klar? Dann kann's ja losgehen!

Janas dunkle Geschichten präsentiert:

Melissa David - Kruento

Bild: Melissa David
Ich habe Melissa bereits vor ein paar Jahren kennengelernt, als wir beide bei Bookrix sehr aktiv waren. Ganz aus den Augen verloren wir uns nie, und als Melissa eine Lektorin für ihren Vampirroman suchte und entdeckte, dass ich inzwischen in dem Bereich tätig war, schickte sie mir eine Anfrage. Zu dem Zeitpunkt war ich noch recht neu im Geschäft, hatte erst einige wenige Projekte abgeschlossen. Dementsprechend aufgeregt war ich auch, als ich schließlich das fast 400 Seiten umfassende Manuskript vor mir liegen hatte. Aber wir haben es hingekriegt, und zwar verdammt gut.

"Kruento - Der Anführer" war der erste Roman der Urban Fantasy Reihe. Mittlerweile sind zwei weitere Bände erschienen: "Kruento - Der Diplomat" und "Kruento - Der Aufräumer". Die Reihe läuft seit ihrem Erscheinen erfolgreich und begeistert eine treue, wachsende Fangemeinde, die jede Neuigkeit sehnsüchtig erwartet und auf den nächsten Band hinfiebert. Was die Kruento angeht, sind Melissa und ich zu einem richtig tollen Team zusammengewachsen. Wir tauschen uns zwischendurch aus, ich schlage viel vor, sie übernimmt, was ihr sinnvoll erscheint. Wenn ich dann den zweiten Lektoratsdurchgang mache, staune ich immer, was für einen schillernden Diamanten wir da herausgeschliffen haben. Meist geht es ja nur um stilistische Feinheiten, denn die Story selbst, die ist schon ganz schön genial.


Kruento - das ist eine faszinierende Welt, in der die Vampire, ebenjene Kruento, in ihrer eigenen Gesellschaft leben - mitten unter den Menschen und zugleich im Verborgenen. Manche von ihnen sind schon mehrere hundert Jahre alt, andere noch keine fünfzig. Sie haben eine ziemlich streng strukturierte Hierarchie, und jeder Vampir ist einem Clan zugehörig. Die Frauen haben eine aus heutiger, emanzipierter Sicht recht antiquierte, untergeordnete Stellung. Doch zum Einen bietet dieser Umstand ein herrliches Konfliktpotential, wenn einer der vampirischen, dominanten Protagonisten auf seine (noch) menschliche Traumfrau trifft, die sich mit der Hierarchie so gar nicht anfreunden kann. Zum Anderen werden treue Leser merken, dass sich mit jedem weiteren Roman eine gesellschaftliche Entwicklung unter den Kruento vollzieht und die anfangs existierenden Strukturen nicht so festgefahren sind, wie es zunächst den Anschein erweckt.

Echte Vampire glitzern nicht

Melissas Vampire faszinieren mich, denn sie schaffen den perfekten Spagat: Sie sind allesamt überirdisch schön, extrem sexy und überaus sinnlich. Aber sie trinken Blut, und sie tun das auch gern und ausgiebig und teilweise ziemlich skrupellos. Dass sie ihre menschlichen Opfer in der Regel nicht töten, hat wohl vor allem damit zu tun, dass sie nicht ständig die Spuren vor der Polizei verwischen können, ohne dass die ihnen irgendwann doch noch auf die Schliche kommt. Sie sind superstark, einige von ihnen können perfekt kämpfen, und das Beste: Sie glitzern nicht im Sonnenlicht! *hihi*

Die drei erschienenen Bücher spielen alle größtenteils in Boston, aber Vampire gibt es überall auf dem Erdball. Ein paar von ihnen lernen wir zum Beispiel in "Kruento - Der Diplomat" kennen. Wir dürfen gespannt sein, wohin die Reise für Melissa Davids Vampire noch gehen wird. Ich darf schon einmal verraten, dass sie am vierten Band schreibt. Und ich freue mich jetzt schon darauf, dieses Manuskript zu lektorieren.

So, ich hoffe, ich habe in euch die Neugier geweckt, und ihr wollt jetzt alle mehr wissen von Darius, Jendrael, Sam, Arnika, Pierrick und all den anderen. Melissas Bücher findet ihr als eBook bei Amazon und als Taschenbuch in allen gängigen Onlineshops und sogar in ihrem eigenen Onlineshop auf ihrer Website. Und im Buchhandel könnt ihr die Bücher auch bestellen, sollte euer Buchhändler die Titel wider Erwarten nicht im Sortiment haben. *hüstel*

Haben wir nicht was vergessen?

Achso, wir sind ja noch nicht ganz am Ende. Ihr könnt ein signiertes Exemplar von
"Kruento - Der Anführer"
gewinnen, dem Auftakt der Kruento-Saga. Darin lernt ihr die ehrgeizige Bostoner Polizistin Sam kennen, die einen mysteriösen Todesfall aufklären soll und bei ihren Ermittlungen auf den ebenso geheimnisvollen wie charmanten Darius trifft.

Wenn ihr in den Lostopf hüpfen wollt, dann hinterlasst hier einen Kommentar. Ihr habt dafür Zeit bis Mittwoch, 30.11.2016, 20 Uhr. Danach wird ausgelost und der Gewinner hier und auf meiner Facebookseite bekanntgegeben. Melissa wird dem- oder derjenigen das Buch dann mit persönlicher Widmung direkt zuschicken.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen 1. Advent und viel Glück!

Freitag, 25. November 2016

Großes Adventsgewinnspiel - Ankündigung

Bild: wobigrafie  / pixelio.de
Advent, Advent - die wohl besinnlichste Zeit des Jahres steht in den Startlöchern. Vielerorts funkelt und leuchtet schon die Dekoration, die ersten Geschenke wurden versteckt (im Gästezimmer, im großen Schrank, oberstes Fach, ganz hinten), die ersten Weihnachtsmärkte haben schon ihre Pforten geöffnet, und wir beginnen allmählich damit, innezuhalten und auf das ausklingende Jahr zurückzublicken. Außerdem lädt das oftmals trübe Wetter mit all dem Regen, dem Nebel und der früh einsetzenden Dunkelheit geradezu ein, es sich daheim gemütlich zu machen, mit dem Lieblingsheißgetränk und einem guten Buch. Womit wir beim Stichwort wären.

So ein SuB, ein Stapel ungelesener Bücher, kann für einen wahren Bücherwurm doch gar nicht hoch genug sein.


Und deshalb möchte ich euch in der Adventszeit beschenken - mit Büchern natürlich!

Doch in diesem Jahr wird es kein Buch aus meiner Feder geben. Das Jahr 2016 war nicht mein kreativstes Jahr, was das Schreiben angeht. Tatsächlich habe ich vor allem Korrektorat und Lektorat für eine Handvoll toller Autorinnen und Autoren gemacht, habe quasi literarische Geburtshilfe geleistet. Inzwischen bin ich mehr als stolz, wenn ich all die großartigen Bücher in den Top-Ranglisten bei Amazon und sogar auf Shortlists begehrter Literaturpreise entdecke, an deren Entstehung ich beteiligt war.

Und deshalb möchte ich mit meinem diesjährigen Adventsgewinnspiel vier Bücher von drei Autorinnen und einem Autoren vorstellen und als Gewinne ausschreiben, die mir auch persönlich sehr gut gefallen. Die Arbeit an diesen Manuskripten hat mir in jedem Fall unglaublich viel Spaß gemacht.

Bild: manwalk  / pixelio.de

So funktioniert es:

Am Sonntag, 27. November 2016, geht es los. Dann stelle ich euch das erste Buch und die Autorin dahinter vor, und ihr könnt in den Lostopf hüpfen, wenn ihr dieses Buch als Taschenbuchausgabe mit persönlicher Widmung der Autorin gewinnen möchtet. Am darauffolgenden Mittwoch wird ausgelost. Der Gewinner wird hier auf dem Blog und bei Facebook bekanntgegeben. Die Adresse teile ich dann der Autorin mit, die den Buchgewinn direkt versenden wird.

An jedem Adventssonntag stelle ich ein Buch und dessen Autoren vor und eröffne einen neuen Lostopf. Viermal habt ihr also die Möglichkeit, hier etwas zu gewinnen.

Und das sind "meine" Autoren:

Melissa David mit ihrer "Kruento"-Reihe - Urban Fantasy über einen Bostoner Vampirclan

Thor Ansell mit "Pandemie" - ein sauspannender Wissenschaftsthriller

Elke Aybar mit ihrer Dark Fantasy Vampirsaga "Geheimnisse von Blut & Liebe"

Annabelle Schiller mit der zuckersüßen Weihnachtsromanze "Lavendelherz"

Also, ihr Lieben, lasst euch von uns auf die Weihnachtszeit einstimmen, lernt einzigartige Autoren kennen, entdeckt neue Bücher und macht alle mit beim großen Adventsgewinnspiel!

Wir sehen uns am 1. Adventssonntag!

P.S. Weihnachtskatzen-Content. Einfach nur so. :-)

JMG  / pixelio.de


Montag, 24. Oktober 2016

FBM und BuCon 2016 - Meine Nachlese

Wandelnde Buchkunst auf dem BuCon
Ach, was war das wieder schön auf den zwei Buchmessen im Herbst, der großen Frankfurter und ihrer "kleinen Schwester" (oder Bruder, denn es heißt DER, nicht DIE), dem Buchmesse Convent in Dreieich-Sprendlingen!

Meine Nachlese fällt dieses Jahr zeitknappheitsbedingt (was für ein Wort!) recht kurz aus, also alle drei Messetage in einem Bericht. Dabei habe ich wieder zwei sehr intensive Messetage in Frankfurt verbracht und einen traumhaft schönen BuCon am Samstag erlebt. Ich möchte jetzt nicht jeden einzelnen Buchmenschen aufzählen, dem ich begegnet bin, denn ich würde mit Sicherheit jemanden übersehen, und das wäre ja nicht fair. Dennoch lasst mich stellvertretend ein paar wenige Highlights erwähnen. Okay, vergesst es, sooo kurz wird es wohl doch nicht ...

Freudiges Wiedersehen

Mit Melisa Schwermer
Ich habe mich riesig gefreut, Melisa Schwermer wiederzusehen. Sie stand ja mit ihrem Thriller "So bitter die Schuld" auf der Shortlist für den Amazon Kindle Storyteller Award als eine der fünf Finalisten. Ich habe ihr von Anfang an die Daumen gedrückt. Es hat letzten Endes zwar nicht gereicht (der Preis ging an Halo Summer für ihre bezaubernde Märchenadaption "Aschenkindel" - Glückwunsch dazu!), aber sie wirkte völlig zufrieden und fast ein wenig erleichtert, dem unausweichlichen Medienrummel, der um die Preisträgerin veranstaltet werden würde, zu entgehen. Und unter uns: Bei dem Erfolg, den Melisa derzeit feiert, darf sie vollkommen zu Recht stolz sein und sich freuen wie eine Siegerin (die ist sie sowieso!).

Neue Gesichter, spannende Gespräche

Halo Summer, die Storyteller-Gewinnerin
Ein besonderes Erlebnis war mein Treffen mit Thor Ansell. Er ist zwar in seiner Branche als Drehbuchautor und Filmproduzent ein "alter Hase", aber auf dem Gebiet des Bücherschreibens noch ein Greenhorn. Im August erst erschien sein Debüt, der Wissenschaftsthriller "Pandemie", den ich für Thor korrigieren durfte. Übrigens ein hammergeiler Pageturner, den ich demnächst noch ausführlich vorstellen werde. Wir trafen uns bei der Storyteller-Preisverleihung, genossen dort ein Gläschen Sekt und schlenderten fast den ganzen Nachmittag gemeinsam über die Messe. Dabei fiel mir erst einmal auf, wie viele Buchmenschen ich mittlerweile persönlich kenne und wie gut ich dann doch vernetzt bin. Denn ich konnte Thor mit ein paar Leuten bekannt machen und fungierte immer mal als Gesprächseröffnerin. Ein besonders gutes Gespräch konnten wir übrigens mit Patricia Gentner am Stand von Tolino Media führen. Eine sehr sympathische Frau, ich freue mich, Patricia nun auch einmal persönlich kennengelernt zu haben.

Skoutzige Leserparty
Am Freitagabend folgte das Highlight schlechthin. Ich feierte die Verleihung des ersten Skoutz Award auf der Skoutz Leserparty im Club Walden mitten in Frankfurt. Zwei Leserinnen meiner Geschichten hatten bei mir Tickets gewonnen, und so hatte ich gleich zwei Mädels dabei, die mir die Däumchen drücken konnten, denn ich stand ja mit meinen Schauermärchen im Finale in der Kategorie Horror. Um es kurz zu machen: Nein, ich hab den Award dann doch nicht gewonnen. Der ging an Simon Geraedts für "Das Opfermesser". Ich gratuliere! Es war ein lustiger, unterhaltsamer Abend, vielen Dank an meine zwei Begleiterinnen Julia und Melanie!
Ob ich jetzt enttäuscht bin? Nö. Klar wäre es total cool gewesen, am Ende tatsächlich den Preis zu bekommen. Aber erstens war es in unserer Kategorie wieder eine verdammt knappe Kiste, weil wir drei Kandidaten wie schon in der Vorrunde fast stimmgleich lagen, und zweitens war es für mich eh schon eine Sensation, so weit zu kommen. Mit Kurzgeschichten. Märchen noch dazu! Und mein Buch war ab der Midlist das Einzige mit Kurzgeschichten, ansonsten nur Romane. Quasi ein Exot. Das Skoutz Team kündigte übrigens schon an, dass es im nächsten Jahr wohl auch einen Preis für die beste Anthologie/Kurzgeschichte geben wird. Das wäre schön. Ihr wisst ja, wie sehr mein Herz an Kurzgeschichten hängt und wie oft ich dafür kämpfe, dass diese Literaturgattung in Deutschland wahr- und ernstgenommen wird!
An dieser Stelle vielen Dank an alle, die mich mit ihrer Stimme unterstützt haben, danke für all das positive Feedback zu meinen Schauermärchen! Und sorry an meine Jurorin Demetria Cornfield, dass ich ihr den Appetit auf Brezeln wohl für immer verdorben habe!

BuCon mit dem Qindianischen Quartett

David Pawn & Katharina Gerlach
Ich arbeite noch daran, dass sich dieser Begriff unter meinen Q-Kollegen durchsetzt, denn ich finde ihn genial. Der BuCon war einfach schön. Ich habe es nicht nur genossen, so viele liebe Buchmenschen wiederzutreffen, die eben wirklich nur zum BuCon kommen und nicht auf der FBM anzutreffen sind. Nein, in diesem Jahr gehörte ich ja selbst zu den Menschen, die den Con mitgestalten, nämlich als Aussteller und als lesende Autorin im prall gefüllten BuCon-Programm.
Um 14 Uhr saß ich zusammen mit Katharina Gerlach, matí und David Pawn aka Michael Siedentopf im Raum Deep Space 4 vor einem kleinen, feinen, aufmerksam lauschenden Publikum. Jeder von uns gab eine Kostprobe seines Schaffens zum Besten. Und ich lauschte selbst sehr aufmerksam, denn ich muss gestehen, dass ich noch nicht allzu viel von meinen lieben Q-Mitstreitern gelesen habe. Wir vier bildeten also das "Qindianische Quartett". Es gibt auch Fotos, die liefere ich beizeiten nach, ich nehme an, die werden demnächst hier zu finden sein.

Mit Regina Mengel
Was mich sehr freute, war das viele herzliche Feedback von KollegInnen zum nicht gewonnenen Skoutz Award. Danke, auch wenn ich wirklich keinen Trost gebraucht habe, weil ich deswegen nicht niedergeschlagen war, hat es sehr gut getan, all das Lob entgegenzunehmen. Und darüber hinaus entschädigten mich die guten Verkäufe meiner zwei Bücher. Jedes wurde mehrere Male verkauft, und ein paar der Schauermärchenbücher tatsächlich im Anschluss an die Lesung, bei der ich daraus das Rachemärchen "Schwefelhölzchen" vorgelesen hatte - das hatte ein paar Leute überzeugt, wie sie mir selbst bestätigten.
Ansonsten war es einfach schön, meine lieben Qindie-Kollegen wiederzusehen und mit ihnen gemeinsam den BuCon zu bestreiten: Regina Mengel, Katharina Gerlach, matí, Michael Siedentopf und Horus W. Odenthal, den ich endlich persönlich kennenlernen durfte. Unser Tisch war winzig, aber immer gut besucht. Ich denke, es hat sich für jeden von uns gelohnt. Und ich hoffe auf eine Wiederholung im nächsten Jahr (vielleicht mit einem größeren Tisch).

So. Und nun bin ich echt platt und freue mich auf eine Woche Urlaub inklusive Besuch der Eltern an der Ostsee, wo ich mich nach Strich und Faden verwöhnen lassen will. Das hab ich mir verdient! :-)

Bis bald, ihr Lieben,
ich wünsche euch eine schöne Herbstzeit
und stets ein gutes Buch zur Hand!