Mittwoch, 13. September 2017

Erste Ausblicke auf die #FBM17

Heute erhielt ich etliche informative Unterlagen zur nächsten Frankfurter Buchmesse. All die Zahlen und Statistiken können einen schon ein wenig einschüchtern oder zumindest verwirren. Da beschäftige ich mich doch lieber mit den (für mich) viel wichtigeren Fragen: Wird Präsident Macron persönlich den Französischen Pavillon einweihen? Wird es Champagner geben? Welche Promis haben sich sonst noch angekündigt? Wo und wann wird welcher Preis verliehen? Und wo komme ich an den Buchmessetagen am einfachsten an ein Gläschen Prosecco? Ja, man muss da schon Prioritäten setzen und sich auf einige wenige Themen fokussieren.

Gastland 2017: Frankreich

Was schon feststeht: Ich habe wieder eine Einladung zur Eröffnungsfeier am 10. Oktober 2017 erhalten und habe mich da in guter alter Tradition mit meiner Kollegin aus dem Brotjob angemeldet. Sie liebt Bücher und hat so wenig Zeit, die Buchmesse mal selbst zu besuchen, da freut sie sich jedes Mal riesig, wenn sie zusammen mit mir zwischen all den wichtigen (oder wichtig tuenden) Leuten und Würdenträgern die feierliche Eröffnung der Buchmesse miterleben darf. Und ich freue mich auch.

Bild: Frankfurter Buchmesse
Ich bin schon gespannt auf den Pavillon und wie die Franzosen ihn gestaltet haben. Viel Bleu-Blanc-Rouge? Viel Bling-Bling? Viel Champagner und leckere kleine Macarons? Die Liste der angekündigten französischen Autoren liest sich schon einmal spektakulär: Unter anderem wird Michel Houellebecq dabei sein. Ob er wohl der literarische Gastredner bei der akademischen Feier sein wird? Über 250 französische Verlage werden sich präsentieren, und 555 Bücher französischer Autoren wurden im Rahmen des Gastlandauftrittes von 143 deutschen Verlagen ins Deutsche übersetzt. Ich kenne die üblichen Zahlen nicht, aber diese hier beeindrucken mich durchaus.

Weshalb ich große Hoffnungen hege, dass Emmanuel Macron persönlich auf der Eröffnungsfeier sein wird? Weil er selbst der Schirmherr der Ehrengastpräsentation Frankreichs ist. Da lässt er sich den Besuch in "seinem" Pavillon in diesem feierlichen Rahmen doch nicht nehmen?! Doch, darauf bin ich ziemlich gespannt, schon weil Herr Macron das erste Staatsoberhaupt der Welt ist, das jünger ist als ich! Für mich eine völlig neue Erfahrung, die mein Selbstverständnis als junger Hüpfer ... sagen wir ... ein wenig wackeln lässt.

Promidichte: Verdammt hoch

Ich kann unmöglich sämtliche mehr oder weniger berühmte Prominente aufzählen, die sich zur diesjährigen Buchmesse angekündigt haben. Aber ein paar Highlights nenne ich hier mal stellvertretend: Margaret Atwood, Cecilia Ahern, Paula Hawkins, Nicholas Sparks, Daniel Kehlmann, Paul Maar, Bergsteiger-Held Reinhold Messner, Ken Follett, Sebastian Fitzek, Dr. Richard David Precht sowie Teenager-Star Lukas Rieger (Frage an meine jüngeren Leser - wer ist das???).

War 2012 da: Arnold Schwarzenegger
Bild: Frankfurter Buchmesse/Paul Mayer
Ein besonders begehrter Stargast wird mit Sicherheit Dan Brown sein. Er wird seinen neuen Thriller "Origin" präsentieren. Es wird eine Pressekonferenz und eine Lesung geben, beide allerdings nicht öffentlich - man muss sich anmelden und ist idealerweise Journalist oder sonstwie vom Fach, um da reinzukommen. Aber ich vermute, er wird auch wenigstens einen öffentlichen Termin haben.

Obwohl ich kein großer Fitzek-Fan bin, also von seinen Büchern, mag ich den Menschen Sebastian Fitzek, was sicher auch daran liegt, dass ihm damals beim neobooks-Wettbewerb mein Beitrag am besten gefiel und er mir ein saugeiles Feedback dazu gab. Fitzek wird jedenfalls wieder sehr präsent sein mit Vorträgen, Signierstunden und Lesungen. Ich merke mir schon einmal seinen Termin in der Selfpublishing Area vor: Am 12.10.2017 um 14:30 Uhr wird er dort über das Thema Best Practices referieren.

Fans von Wolfgang Hohlbein aufgepasst: Am Samstag, 14.10.2017, um 16:30 Uhr seid ihr am besten auf der Agora an der Open Stage. Dort wird der Starautor für den Piper Verlag eine Lesung halten. Ich muss außerdem versuchen, am Freitag, 13.10.2017, um 15 Uhr an der Open Stage zu sein, denn dann gibt es Gelegenheit, Udo Lindenberg live zu erleben und sich ein Autogramm zu holen (nicht für mich, aber ich kenne da jemanden, der sich darüber sehr freuen würde).

Wenn ihr sonst noch wissen wollt, ob euer Lieblingsautor oder Superstar zur FBM kommt, stellt eure Frage in den Kommentaren, ich schaue da gerne für euch nach!

Stephen King wird leider wieder einmal nicht da sein. Menno.

Preisverdächtig: So viele Literaturpreise!

Die Frankfurter Buchmesse ist der perfekte Anlass und Schauplatz, um einen Literaturpreis zu verkünden und den Gewinner mit Trophäe, Preisgeld und Blitzlichtgewitter sprachlos zu machen. Auch hierzu habe ich eine detaillierte Übersicht erhalten und staune, wie viele Preise es tatsächlich sind. Natürlich sind die nicht alle gleichermaßen bekannt und mögen auch in ihrer Bedeutung und öffentlichen Wahrnehmung recht unterschiedlich zu werten sein. Dennoch: Wenn ich mich nicht verzählt habe, werden 40 - in Worten: vierzig! - Literatur- und Kulturpreise auf der #FBM17 verliehen! Und da ist der Skoutz Award, für den ich in diesem Jahr in der Jury sitze, noch gar nicht mitgezählt!

Kindle Storyteller Award 2016
Mit dabei sind natürlich so wichtige Preise wie der Deutsche Buchpreis, dessen Shortlist gerade ganz frisch veröffentlicht worden ist. Mich interessieren aber andere Preise mehr, weil ich da thematisch näher dran bin als Selfpublisherin. So wird am 11. Oktober 2017 um 14 Uhr in der Self Publishing Area zum ersten Mal der Deutsche Selfpublishing Preis verliehen. Dafür steht immerhin schon einmal die Longlist, 22 Titel insgesamt, fest. Live dabei sein werde ich hoffentlich wieder, wenn am 12. Oktober 2017 um 13 Uhr auf der Open Stage der diesjährige Kindle Storyteller Award verliehen wird. Die Frist zur Einreichung endet in dieser Woche, dann wird es spannend, welche fünf Titel es auf die Shortlist schaffen werden. Vielleicht sind auch dieses Jahr wieder befreundete Autoren dabei, denen ich die Daumen drücken kann. Und da gibt es anschließend auf jeden Fall Sekt, wenn das allein nicht schon Grund genug ist hinzugehen! Kurz vorher könnte ich noch einen Abstecher zur Verleihung des Deutschen eBook Awards in Halle 4.1 machen.

Bitte merken: Der Virenschleuderpreis heißt ab sofort Orbanism Award. Der wird am 13. Oktober 2017 um 18 Uhr im Lesezelt auf der Agora verliehen - mit DJ und Freigetränken. Also falls ihr an dem Abend nicht lieber zur Skoutz Preisgala ins Walden kommen wollt, solltet ihr dort mal vorbeischauen - grüßt Leander Wattig von mir und trinkt für mich ein Bierchen mit, okay? Und die Buchbloggerszene findet sich bitte vorher um 12 Uhr in Halle 3.1 am Forum Börsenverein ein, um der Verleihung des Buchblog-Awards 2017 beizuwohnen. Das könnte ebenfalls spannend werden!

Also, ihr Lieben, das sind doch beeindruckende Schatten, die die diesjährige Frankfurter Buchmesse da vorauswirft! Ich mache mich schon mal auf was gefasst - und fange innerlich an zu hibbeln ...

Dienstag, 22. August 2017

Die Offenbach Post war zu Besuch bei mir

Solltet ihr zufällig Abonnenten der Offenbach Post sein und den Lokalteil von Dietzenbach dabei haben, schaut heute mal genauer hin. Denn da werdet ihr einen Artikel finden über ... mich!

Letzte Woche hat mich der Mitarbeiter besucht und über eine Stunde mit mir gesprochen. Herausgekommen ist dieser schöne Bericht, in welchem ihr etwas über meine Geschichten erfahrt und wie ich dazu kam, sie zu schreiben, wie alles anfing und was ich am Horrorgenre so faszinierend finde. Ich erzähle auch viel über Qindie und meine Erfahrung mit der Zusammenarbeit mit anderen Autoren. Und ein Foto von mir vor meinem chaotischen Bücherregal gibt es auch noch.

Eine halbe Seite! Krass. Also zumindest in Dietzenbach darf ich mich jetzt zu den lokalen Promis zählen. *kicher*

Ich verlinke mal zum Artikel bei der OP Online, und hier füge ich auch noch den Artikel als Bild ein.

Offenbach Post vom 22.08.2017































Eine weitere gute Nachricht habe ich übrigens heute auch noch erfahren. Sie betrifft meine Schauermärchen, und ich freue mich darüber wahnsinnig. Ich halte euch auf dem Laufenden und erzähle mehr, wenn alles unter Dach und Fach ist.


Sonntag, 20. August 2017

Buchtipp: Winter People von Jennifer McMahon

Ich würde nicht sagen, dass "Winter People" groß gehypt wurde in den sozialen Netzwerken, wie es so schön neudeutsch heißt. Dennoch fiel es mir immer wieder mal auf, wenn andere es als Buchtipp posteten. Neulich entdeckte ich es auf dem Bücherwühltisch im Supermarkt, und ich nahm es spontan mit. Eine Entscheidung, die ich kein bisschen bereue. Ich habe das Buch sofort angelesen und hatte aber nicht viel Zeit, deshalb musste ich es beiseite legen und konnte es kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Gestern wurde ich fertig, die letzten 100 Seiten flogen nur so dahin, und wenn ich darüber nachdenke, ist das zum ersten Mal seit langem so, dass mich ein Buch dermaßen gefesselt hat.

Worum geht es?

Der Untertitel deutet darauf hin: "Wer die Toten weckt". Genau das passiert in dieser Geschichte. In zwei Zeitebenen werden quasi parallel zwei Geschichten erzählt. Einmal geht es um Sara, die im Jahr 1908 in der kleinen amerikanischen Gemeinde West Hall ihre Tochter durch ein grausames Verbrechen verliert. Sie ist die einzige, die an Mord glaubt, alle anderen halten es für einen tragischen Unfall, denn das Mädchen wurde am Grund eines tiefen Brunnens gefunden. Sara erinnert sich an die Geschichten von den Schlafenden, wie die Toten genannt werden, die wieder zurück in die Welt der Lebenden geholt werden. Auntie, eine kluge, geheimnisvolle Frau aus Saras Kindheit, hatte ihr einst davon erzählt und ihr auch erklärt, wie man es anstellen muss. In ihrer Verzweiflung versucht sie es - und löst dramatische Ereignisse aus.
Im zweiten Erzählstrang, der in der nicht näher benannten Gegenwart spielt, geht es um Ruthie, die mit ihrer Schwester Fawn und ihrer Mutter in demselben Haus wohnt, in dem einst Sara lebte. Und es geht um die Künstlerin Katherine, die vor kurzem ihren Mann durch einen Autounfall verlor und nun nach West Hall gezogen ist, weil sie erfahren will, was ihr Mann kurz vor seinem Tod hier wollte.
Drei Schicksale, viele Geheimnisse, alle miteinander verknüpft, allen voran die dunklen Legenden um die Teufelshand, jene seltsame Felsformation, wo seit Jahren immer wieder Menschen verloren gehen und wo es spuken soll.

Was hat mir daran so gut gefallen?

Dass Menschen versuchen, ihre kürzlich dahingeschiedenen Lieben zurückzuholen, ist erst einmal keine so neue Idee. Das haben schon andere sehr spannend und gruselig erzählt, mir fällt da sofort Stephen Kings "Friedhof der Kuscheltiere" ein. Also warum hat mich dieses Buch so gepackt?
Das liegt vor allem an der Atmosphäre, die von der Autorin Jennifer McMahon erschaffen wird. Es gelingt ihr vorzüglich, ein Bild der unwirtlichen Gegend um die Teufelshand zu erzeugen, der Leser spürt die Kälte, die Kargheit und die Gänsehaut, die sich bildet, weil man glaubt, beobachtet zu werden.
Das liegt auch an den wunderbar gezeichneten Figuren: Die vom Schicksal gebeutelte Sara, die ihre einzige Tochter verloren hat, die mutige Ruthie, die versucht, ihre verschwundene Mutter zu finden und gleichzeitig ihre kleine Schwester zu beschützen, die trauernde Katherine, die wie ein Detektiv nach und nach die Puzzleteile zusammenführt und hinter das dunkle Geheimnis von West Hall kommt. Aber auch die Nebenfiguren wie Candace O'Rourke oder Saras Mann Martin kommen unglaublich plastisch rüber und treiben die Handlung voran.
Spannung und Drama halten sich wunderbar die Waage. Es geschehen grauenvolle Morde, es fließt Blut, es gebt jede Menge Gänsehautmomente, doch es geht auch um Liebe - zwischen Mutter und Kind, zwischen Mann und Frau und was manch einer dafür bereit ist zu tun - und zu opfern.
Alles greift ineinander, alle Fäden verbinden sich am Ende miteinander und wenn die letzten Geheimnisse gelüftet sind, ergeben sie ein schreckliches, ein schaurig-schönes, von einer gewissen Melancholie durchsetztes Bild.

Und noch etwas fiel mir auf: Winter People enthält ein paar starke Frauencharaktere. Alle Hauptfiguren sind Frauen, die Bösen wie die Guten. Männer spielen nur Nebenrollen. Ich finde das bemerkenswert, und vielleicht macht auch dieser Umstand dieses Buch zu so etwas Besonderem.

Ich bin sehr angetan und empfehle dieses Buch allen, die nicht nur Grusel mögen, sondern auch atmosphärisch dicht erzählte Geschichten, die über Generationen hinweg in ihren Bann zu ziehen vermögen.

Da vergebe ich doch direkt 5 von 5 frisch aus einem Hasen gerissenen Herzen! :-)

Montag, 24. Juli 2017

Skoutz Award 2017 - Das sind die Finalisten

Endlich wurde die heiß ersehnte Shortlist zum Skoutz Award 2017 veröffentlicht. Als Jurorin für die Kategorie Anthologie habe ich das natürlich besonders neugierig verfolgt.

Konnten sich meine Favoriten am Ende durchsetzen?


Wie finde ich denn das?

Insbesondere zwei Kategorien interessieren mich in erster Linie, weil ich mir dort ja auch bevorzugt mein Lesefutter herhole: Anthologie (war ja klar) und Horror. Die Liste entstand aus den Stimmen der Leser und der Jury zu jeweils 50 Prozent. Jeder Juror durfte pro Kategorie einen Favoriten benennen, genau wie es auch jeder Leser durfte. Interessanterweise haben es von meinen gewählten Favoriten nur drei auf die Shortlist geschafft: in meiner eigenen Kategorie, bei History und bei Science Fiction (ich verrate aber nicht, welcher).

Beim Horror blieb mein Favorit "Interitus Vermibus" von Fred Ink leider auf der Strecke. Das bleibt wohl ein Geheimtipp, obwohl er eine wachsende, begeisterte und treue Fangemeinde hat, zu der ich mich auch zähle. Die Bücher muss ich euch unbedingt mal separat vorstellen. Seine Westernnovelle habe ich euch ja schon wärmstens empfohlen. Dafür hat es ein Titel aus dem Luzifer-Verlag auf die Shortlist geschafft, was mich persönlich freut, weil der Luzifer-Verlag zu meinen Lieblingsverlagen zählt und ständig großartige neue Titel herausbringt. Ich bin gespannt, ob "Suicide Forest" von Jeremy Bates es am Ende schafft. Ich habe es noch nicht gelesen, habe es aber definitiv vor.

Anthologie - Tolle Mischung

Bei den Finalisten der Kategorie Anthologie haben es drei meiner Favoriten geschafft, allerdings hatte ich da noch ein paar weitere Favoriten - im Grunde hätten es fünf Titel ins Finale schaffen müssen, wäre es nach mir gegangen, zum Beispiel der letzte Mängelexemplare-Band von Herausgeber Constantin Dupien. Aber wie es schon bei anderen Wettbewerben heißt: Es kann nur einen geben, deshalb wurden aus neun Midlist-Titeln jetzt drei, die noch im Rennen sind. Als Jurorin ist es meine besondere Aufgabe, jeden Finale-Titel mit eigenen Worten auf der Skoutz-Seite vorzustellen. Darauf freue ich mich besonders. Einen Titel hatte ich ja schon hier im Blog präsentiert, einen weiteren habe ich fast durchgelesen, durch den anderen blättere ich mich schon seit Wochen immer mal durch und lese hier eine Perle und da eine Perle - da ist jeder Text eine kleine Entdeckung. Auf jeden Fall gefällt mir die Mischung in meiner Kategorie sehr: Science Fiction, Märchen und Contemporary bzw. Slam Poetry.




Wie geht es weiter?

Erst einmal dürfen sich alle Finalisten ausgiebig freuen und von ihren Fans feiern lassen. Am 22. September gehen die Votings los und enden am 01.10.2017. Dabei hat die Jury keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis - da zählt nur noch, wer am Ende die meisten Stimmen für sich gewinnen kann.

Also liebe Autoren und Verleger, die ihr noch im Rennen seid, gebt Gas und geht auf Stimmenfang. Und ihr, liebe Leser, liebe Fans - sind eure Favoriten dabei? Dann merkt euch den 22.09.2017 und schenkt ihnen eure Stimme!

Am Freitag, 13. Oktober 2017 (oh ein Freitag, der 13.! :-D), steigt die Galaparty wieder im Frankfurter Club Walden, wo ich auch dabei sein werde und den Gewinner in meiner Kategorie präsentieren darf. Ich bin total gespannt und hoffe, möglichst viele Finalisten und auch Fans und Buchmenschen dort zu treffen!

Keine Sorge, ihr verpasst nichts - ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Samstag, 24. Juni 2017

Buchtipp: Vincent Voss - Frischfleisch - Nullpersonen

Lasst euch doch BRDigen! So heißt es provokant auf dem Klappentext zu Vincent Voss' neuestem Zombiethriller. Ich nahm das Buch als eines meiner Souvenire von der letzten Leipziger Buchmesse mit - übergeben von Herrn Voss persönlich mit einer sehr schönen Widmung. Ich nehme dich beim Wort, Vincent, du weißt hoffentlich noch, was du mir da reingeschrieben hast. :-)

Aber kommen wir zum Buch. Dass es sich um einen Zombiethriller handelt, erwähnte ich ja bereits. Der Roman folgt im Grundgerüst dem für eine zünftige Zombieapokalypse typischen Verlauf: Es verbreitet sich zunächst schleichend, es gibt hier und da seltsame Zwischenfälle in Hamburg und im Umland. Es passiert in der Gerichtsmedizin, in einer Schule, in einem Kindergarten, am Frankfurter Flughafen und so weiter. Unfälle häufen sich. Rettungskräfte und Polizei sind schon bald hoffnungslos überfordert. Als der komplette Flughafen unter Quarantäne gestellt wird und im Hamburger Elbtunnel eine Katastrophe geschieht, bricht endgültig das Chaos aus. Nur wenige Menschen ahnen, dass es sich weder um Unfälle noch Amokläufe noch eine normale ansteckende Krankheit handelt, unter ihnen die Radiomoderatorin Kesh, der Blogger Tim und der Ethnologe Professor Dr. Jäger.

Und dennoch ist das hier nicht einfach "noch ein Zombieroman". Vincent Voss präsentiert eine atemberaubend spannende Story und jagt den Leser von einem Kapitel ins nächste. Jedesmal wechselt der Schauplatz, folgen wir anderen Figuren und erfahren von Schicksalen und Greueltaten. Besonders gut gefielen mir wieder der Erzählstil und ganz besonders die Dialoge - die lasen sich toll, wirkten authentisch und machten die Charaktere so lebendig, dass ich mit jedem einzelnen von ihnen mitfieberte - vom arroganten Politiker über den prolligen Teenager und den abgebrühten Soldaten bis zur verzweifelten Mutter, die ihre Lieben beschützen will.

Es wird gestorben, gekämpft, gebissen und gemetzelt, Blut fließt in rauen Mengen, und dennoch schafft Voss es, hier und da seinen angenehmen Sinn für Humor durchblitzen zu lassen - nordisch unterkühlt, leicht ironisch und eher schwarz, genau wie ich es mag.

Was ich übrigens richtig gelungen fand, waren die Zitate, die jedem Kapitel vorangestellt waren und perfekt auf das einstimmten, was den Leser auf den nächsten Seiten erwartete. Diese Zitate stammen nämlich allesamt aus bekannten Filmen, nicht nur aus Zombiefilmen, sondern auch von jeder Menge anderer Klassiker und Kultfilme. Ich habe den Eindruck, dass Voss da nur aus seinen persönlichen Lieblingsfilmen zitiert und stelle fest: Wir haben auch filmisch einen recht ähnlichen Geschmack. Einige der Zitate erkannte ich sofort und hatte direkt die Bilder der zugehörigen Szene aus dem Film im Kopf. Kopfkino im wahrsten Sinne des Wortes.

Meine Lieblingsszene ist zugleich eine der grausamsten und ergreifendsten im Buch, ich kannte sie bereits, weil Vincent Voss sie bei der Leipziger Buchmesse auf der Lesung in der Soupbar Summarum vortrug. Da wird Kesh im Studio von einem Jungen angerufen, der völlig verzweifelt ist, weil er und seine Schwester gerade von ihren eigenen untoten Eltern angegriffen werden. Da sitzt jedes Wort! Gänsehaut!

Übrigens: Wer mal in den Genuss einer Voss'schen Lesung gekommen ist, den brauche ich nicht mehr zu überzeugen, denn der weiß: Vincent Voss ist ein genialer Vorleser! Allen anderen rate ich: Wenn ihr die Chance bekommt - unbedingt nutzen!

Und überhaupt: Wenn ihr mal wieder Bock auf so einen richtig fetzigen Zombieschmöker habt, dann greift auf jeden Fall zu "Frischfleisch - Nullpersonen". Zombies mitten in Deutschland - das rockt!

Der Roman ist übrigens die Fortsetzung von "Faulfleisch", aber es ist nicht notwendig, das Buch gelesen zu haben, um "Frischfleisch" zu verstehen. Und ich meine: Zombies, alles klar? Ihr kennt die Regeln: Lasst euch nicht beißen, schießt ihnen in den Kopf, legt Vorräte an und lest zur Vorbereitung auf die Zombieapokalypse am besten alle Bücher von Vincent Voss, aber dieses hier auf jeden Fall. Dann habt ihr eine Chance.

Ich kann nicht anders,
auch diesem Voss-Werk gebe ich die volle Punktzahl:
5 von 5 blutverschmierten Sternen!

Das Buch gibt es überall und ganz besonders hier direkt vom Verlag Torsten Low im Onlineshop.

Sonntag, 4. Juni 2017

Buchtipp: Fred Ink - Der Untergang von Godly Gulch


Ich bin ja schon eine ganze Weile Fan von Fred Ink. Der Mann kann schreiben, sage ich euch. Jede seiner Horrorgeschichten schaffte es bisher, mir Gänsehaut zu bereiten, und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk, die Horrornovelle "Der Untergang von Godly Gulch". Aber diesmal handelte es sich um eine Mischung aus Western und Horror, und da kann man sich schon fragen, wie das zusammenpasst und ob das funktionieren kann. Kann es. Und wie!

Fred Ink ist nicht der erste Autor, der seine Horrorgeschichte in einem Western-Setting ansiedelt. Wie gut diese Kombination funktioniert, hatte ich schon seinerzeit bei Tim Currans "Skin Medicine" fasziniert feststellen dürfen. Ink mischt in seine Geschichte noch eine interessante Zutat: Anlehnungen an die unheimliche Welt des H. P. Lovecraft.

Willkommen in Godly Gulch. Einst war dies eine florierende Siedlung im Wilden Westen, in der Goldgräber ihr Glück fanden und wo die Farmer Mais und Getreide auf fruchtbaren Böden anbauten. Aber die goldenen Zeiten sind lange vorbei. Jetzt steht die Gemeinde unter der unbarmherzigen Fuchtel des Pastors, und mit dem stimmt irgendetwas nicht. Auch der kleine Ben und seine Mutter leiden unter der andauernden Dürre und den strengen Regeln, die der Pastor ihnen allen auferlegt hat. Als ein Fremder in der Stadt auftaucht und sich mit Ben anfreundet, keimt Hoffnung in dem Jungen auf, aber schon bald muss er erkennen: Der wahre Horror hat noch gar nicht begonnen.

Atmosphärisch dicht, haarsträubend gruselig und voller dunkler Abgründe - ich habe das Buch mit seinen knapp 140 Seiten an einem einzigen Nachmittag verschlungen. Ink will nicht nur gruseln, seine Geschichte enthält eine interessante, gerade aus heutiger Sicht ziemlich wichtige Botschaft, aber wenn ich darüber mehr schreibe, verrate ich zu viel. Das müsst ihr also selbst herausfinden. Und das solltet ihr auch, denn wenn ihr spannenden, blutigen Horror mit Monstern, dunkler Magie und fiesen Religionsverdrehern mögt, ist "Der Untergang von Godly Gulch" genau das Richtige für euch.

Ich vergebe begeisterte 5 von 5 frisch heruntergeschnippelten Skalpen!

Hier bekommt ihr das Buch:
E-Book und Taschenbuch

Und hier geht es zur Autorenseite von Fred Ink.

Sonntag, 14. Mai 2017

DDP auf der Phantastika - Jetzt abstimmen und Tickets sichern!

Der traditionsreiche Publikums-Literaturpreis »Deutscher Phantastik Preis« (»DPP«) ehrt die besten Phantastik-Publikationen des vorherigen Kalenderjahrs. In diesem Jahr wird er erstmalig von der Zeitschrift »phantastisch!« und dem E-Book-Zine »Corona Magazine« präsentiert und im Zuge einer großen Gala auf der Phantastika am 2. September 2017 im Congress Centrum Oberhausen (NRW) verliehen.

Die Karten für das Festival der Phantastik und die Verleihung des »DPP« sind jetzt auf der Phantastika-Website erhältlich. Auf der modernisierten Webpräsenz des Veranstalters finden sich neben ausführlichen Informationen zu den nominierten Werken auch alles über die Gäste, Workshops, Walking Acts und Programmpunkte, die die Phantastika zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen. Auf der Phantastika wird für die ganze Familie und damit für jede Altersklasse und jedes Interesse etwas geboten.

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung ist die Verleihung des »Deutschen Phantastik Preis« am Samstagabend. Tausende Leser stimmen seit Monaten auf der Seite des DPP ab, wo die Hauptrunde des »DPP« gerade begonnen hat und noch bis zum 15. Juni 2017 läuft. Alle können mitmachen und wer sich ein genaueres Bild über die nominierten Werke machen möchte, findet auf dem extra neu gegründeten YouTube-Kanal des »DPP« zu allen Nominierten eine Kurzvorstellung.

Eine Verlosung gibt es auch unter allen Abstimmenden, denn sie haben die Chance, 5x2 Eintrittskarten für die Phantastika am 02. und 03.09.2017 in Oberhausen zu gewinnen.

Am Samstagabend, 2. September, werden dort die Gewinner des »DPP« in seinen zehn Kategorien bekannt gegeben:
Bester Deutscher Roman
Bestes Deutschsprachiges Romandebüt
Bester Internationaler Roman
Beste Deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung
Beste Deutschsprachige Kurzgeschichte
Bestes Deutschsprachiges Hörspiel/Hörbuch
Beste Deutschsprachige Serie
Bester deutschsprachiger Grafiker
Bestes Deutschsprachiges Sekundärwerk
Bester Deutschsprachiger Comic
Jede Kategorie ist dabei mit je 500,00 € dotiert.

Ich habe schon für meine Favoriten abgestimmt. Und ihr?


Donnerstag, 11. Mai 2017

Danke für 40.000 Besucher

Am 01. Februar 2008 ging mein kleines Blog online. Damals schrieb ich über meine Erlebnisse in der virtuellen Welt Second Life und verzeichnete im Monat, wenn es hochkam, 50 Besucher. Erst als ich mein Blog mehr und mehr zum Autorenblog umwandelte, als Second Life keinen Platz mehr hatte, dafür aber Bücher, das Schreiben und alles, was damit zusammenhing, stiegen die Besucherzahlen langsam, aber kontinuierlich. Mehr als 1000 Besucher pro Monat erreichte ich zum allerersten Mal im März 2014, der besucherstärkste Monat aller Zeiten war übrigens der Dezember 2016 mit über 1.600 Besuchern.

Ich weiß, für viele gestandene Blogger sind das lächerliche Zahlen. Aber für mich ist das etwas Besonderes. Ich blogge nicht so häufig wie andere, veranstalte nur ganz wenige Gewinnspiele und veröffentliche nicht ständig neue Bücher, über die ich dann bloggen könnte. Noch dazu bediene ich thematisch eine Nische in der Nische: Ich konzentriere mich auf phantastische Kurzgeschichten, vorzugsweise solche, die gruseln (wenngleich ich auch andere Genres und Literaturgattungen lese, so engstirnig geht es bei mir auch nicht zu).

Jedenfalls hat mein Blog heute endlich wieder eine magische Grenze erreicht - und überschritten:

Ich hatte irgendwann im Lauf des Tages den 40.000sten Besucher!

!!!40.000!!!

Klingt das nicht genial?

Ich bin damit sehr zufrieden und fühle mich motiviert weiterzumachen. Es ist schön zu wissen, dass ich nicht nur für mich selber blogge, sondern dass es wirklich Leute gibt, die gerne lesen, was ich schreibe, die mein Blog sogar regelmäßig besuchen.

Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen!


Sonntag, 7. Mai 2017

Buchtipp: Andreas Gruber - Apokalypse Marseille

Ich lese in letzter Zeit wieder verstärkt Anthologien und Kurzgeschichtensammlungen. Und da sind ein paar echte Perlen dabei, schließlich konzentriere ich mich auf die Kandidaten der Midlist für den Skoutz Award Anthologie. Denn diese Midlist habe ich ja als Jurorin zusammenstellen dürfen.

Das erste Buch, das ich aus dieser Liste komplett gelesen habe, ist "Apokalypse Marseille" von Andreas Gruber. Von diesem Autoren hatte ich schon vorher viel Gutes gehört, aber tatsächlich noch nichts gelesen. Bei "Apokalypse Marseille" handelt es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich grob ins Genre Science Fiction einordnen lassen, wobei auch Elemente aus Horror und Thriller hineinspielen. Von Aliens über Zeitreise und Cyborgs bis zu Weltuntergang ist alles dabei. Und Gruber versteht es hervorragend, eine beklemmende, spannende, unheimliche Atmosphäre zu schaffen.

Werfen wir einen Blick auf die einzelnen Geschichten ...


Sieben Ampullen

Wir begleiten einen Mann bei seinem Amoklauf. Er tötet seine komplette Familie, obwohl er sie über alles liebt. Warum nur tut er das? Diese Geschichte gibt eine unglaubliche Antwort.

Ramada Inn

Als Busfahrer für die Regierung zu arbeiten, ist kein Zuckerschlecken. Insbesondere wenn die Passagiere aus einer Gruppe von Qaarteln bestehen. Was Qaarteln sind? Keine angenehmen Zeitgenossen, so viel darf ich schon einmal verraten.

Biohybriden

Kennt ihr diese düsteren Krimis von damals, wo ein Detektiv in seinem Büro von einer attraktiven, geheimnisvollen Frau besucht wurde, die ihm einen seltsamen Auftrag gab? Dieses Setting hat Gruber in ein New York der Zukunft verlegt, und der Detektiv erledigt seinen Job mit einigen raffinierten Hilfsmitteln.

Einundvierzig Grad nördliche Breite

Eine unglaublich spannende Zeitreisegeschichte, die ein ganz neues Licht auf den spektakulären Untergang der Titanic wirft - davon hätte ich sehr gern eine Verfilmung!

Weiter oder Raus

Oh Gott, das Lesen dieser Story hat mir dermaßen körperliches Unbehagen beschert wie kaum eine Geschichte zuvor. In einer perversen Spielshow lassen sich Kandidaten freiwillig und für viel Geld körperlich quälen und verstümmeln. Fast nicht zu ertragen, aber verdammt gut.

Wenn der Himmel gefriert

Die ganze Welt wurde von einer fremdartigen Macht erobert, die alles menschliche Leben auslöschen will, doch die Überlebende Naluk gibt nicht auf und benutzt einen einfachen wie genialen Trick, um den Feinden zu entkommen. Wie lange wird es aber noch funktionieren?

Parkers letzter Auftrag

Nanotechnologie ist mir ehrlich gesagt ziemlich unheimlich. Um genau diese Technologie geht es in der Geschichte, und sie zeigt einmal mehr, was an Nanorobotern und Co. so unheimlich ist.

Der Maya-Transmitter

Steampunk in Mittelamerika. Eine Maya-Pyramide birgt ein dunkles Geheimnis, und ein paar mutige Forscher versuchen, diesem auf den Grund zu gehen.

Sabrina

Ein Student verliebt sich in ein Mädchen, das irgendwie ... anders ist. Sagen wir es so: Sabrina kommt nicht von hier. Aber mehr verrate ich nicht!

Raum Nr. 7

Hamburg irgendwann in der Zukunft. Bender arbeitet bei der Polizei und verwendet zur Aufklärung von Todesfällen eine besondere Methode: Memory Reconstruction. Sein neuester Fall bringt ihn an seine Grenzen.

Apokalypse Marseille

Die titelgebende Geschichte spielt an der südfranzösischen Küste, die nach einer globalen Nuklearkatastrophe im Sterben liegt. Mittendrin Guyenne, ein Handlanger, der für seinen fiesen Boss die dreckigen Aufträge erledigt - dabei ist er selbst bereits todsterbenskrank. Das sind aber irgendwie alle, die bis hierher überlebt haben. Trostloser und düsterer geht Dystopie kaum noch.

Asteroid CMG 8

Endlich. SciFi, die auch so richtig im Weltall spielt. Ein Astronaut macht eine Bruchlandung auf einem Asteroiden. Wundersamerweise entdeckt er eine Art Bunker, in den er sich retten kann. Aber was hat es damit auf sich? Wer hat ihn einst gebaut, und welchem Zweck dient er?

Die Weltmaschine

Steampunk vom Feinsten. Wien im Jahr 1899. Moritz Cernizky ist Wissenschaftler und am Bau der größten Maschine beteiligt, die die Menschheit je gesehen hat. Das streng geheime Projekt findet unter der Erde statt und löst von Zeit zu Zeit Erdbeben in der österreichischen Metropole aus. Cernizky erhält Besuch von einem Mann aus der Zukunft, der den Auftrag hat, ihn zu töten. Doch bevor er das tun kann, verwickelt Cernizky ihn in ein Gespräch, denn er ist neugierig: Wer hat den Mörder aus der Zukunft geschickt, und warum soll der Wissenschaftler sterben?

Und da sind wir am Ende angelangt. Gruber hat für dieses Buch noch ein interessantes Vorwort darüber verfasst, wie er seine Liebe zur Science Fiction entdeckte und pflegte. Außerdem gibt es zu jeder Geschichte ein kurzes Vorwort, in dem er dem geneigten Leser ein paar Hintergrundinfos über die Entstehung präsentiert.

Ich weiß nun, dass es dieses Buch mehr als verdient hat, auf der Midlist für den Skoutz Award zu stehen. "Apokalypse Marseille" hätte es auch verdient, noch viel weiter zu kommen. Es sind allesamt originelle, sauspannende Geschichten, gespickt mit Überraschungen und Wendungen, die einem noch beim Lesen das eigene Bild komplett über den Haufen werfen. Dieses Buch ist außerdem der beste Beweis dafür, dass gerade das Genre SciFi hervorragend als Kurzgeschichte funktioniert.

Meine Favoriten sind übrigens "Sieben Ampullen", "Weiter oder Raus" und "Einundvierzig Grad nördliche Breite".

Ich gebe eine ganz klare Empfehlung nicht nur für SciFi-Fans, sondern für alle, die spannende (Kurz-)Geschichten mögen.

Dafür gibt es von mir 5 von 5 Sternen aus weit entfernten Galaxien!

"Apokalypse Marseille" von Andreas Gruber ist im Luzifer Verlag erschienen und kann hier direkt im Verlagsshop oder hier beim großen A als E-Book oder Taschenbuch erworben werden.


Dienstag, 11. April 2017

Die Einhörner sind los!

Seit dem 1. April 2017 machen sie Amazon unsicher. Seit wenigen Tagen auch als Taschenbuch-Ausgabe. 13 Geschichten über das wohl verkannteste Wesen der Fabelwelt. Ja, Einhörner sehen wunderschön aus. Wie sie mit ihrem strahlendweißen Fell und ihrer im Winde wehenden Flauschmähne über grüne, blumengesprenkelte Wiesen stolzieren, wie sie ihr glänzendes Horn in den Himmel recken und anmutig mit den feingliedrigen Hufen scharren.

Aber passt bloß auf! Das ist alles Tarnung! Einhörner sind gemeine, hinterhältige Biester, sie sind gefährlich, sie sind angriffslustig, sie sind böse durch und durch. Einhörner, das sind ... bewaffnete Pferde! Jawohl!

Es wurde wirklich Zeit, dass mit all den Mythen über das sanftmütige Wesen aufgeräumt und die Wahrheit ans hässlich-grelle Licht gezerrt wird.

In der Anthologie "13 Shades of Unicorn" erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über Einhörner wissen wolltet, aber nicht im Traum auf die Idee gekommen wärt, es auch zu fragen. Und wenn ihr mit der Lektüre durch seid, werdet ihr diese weißen Biester mit anderen Augen sehen, versprochen!

Hier der offizielle Klappentext:

Wenn ihr in diesem Buch sternenstaubfurzende, regenbogenkotzende, softeiskackende und marshmallowrülpsende Einhörner erwartet, dann legt es am besten gleich wieder zur Seite.
Wie das sooft mit der Wahrheit ist: sie tut weh.
Hier tut sie gleich dreizehn Mal weh, denn ebenso viele Autoren räumen mit Kleinmädchenträumen auf.

Dreizehn Geschichten, von denen jede auf ihre Art ein Fünkchen Wahrheit enthält.
Endlich ist Schluss mit der Verniedlichung der horntragenden Fabelwesen!
Unsere Enthüllungen über die wahre Natur dieser Biester wird die Gesellschaft wie ein Erbeben erschüttern!
Nach der Lektüre dieses Buchs wird nichts mehr so sein, wie es einmal war!

Ladies and Gentlemen ...
Ring frei für einen Blick auf die Welt der Einhörner, wie ihr ihn zuvor bestimmt noch nicht hattet!
Ring frei für
13 SHADES OF UNICORN

Und hier die erlesene Riege der Autoren und ihre Geschichten:

DIE SACHE MIT DEM EINHORN - Jana Oltersdorff

TALYNN - Tobias Habenicht

DER HENGST DER RINGE - Rosa Leber

GRIMMS THEATER - Jane Breslin

»ZUM SCHWARZEN EINHORN« - Annika Leonhardt

DIE NACHT DER FLEISCHFRESSENDEN EINHÖRNER - Thomas Williams

DAS BLUTHORN - Andreas März

DIE GEDRECHSELTEN UNIKATE DES FRANZ Z. - Markus Kastenholz

JONNY GOES NACHTMAHR - Candy Hecht

EINHORN-JOE - A. M. Arimont

DER JÄGER UND DAS EINHORN - Julia Raschke

GOLDEN GLÄNZT DER EINHORNMOND - Jasmin Krieger

DER PROFI - Torsten Scheib

Ich freue mich total, dass Herausgeber Markus Kastenholz und seine nicht minder charmante Verlagspartnerin und Mitautorin Jasmin Krieger meine böse Einhorngeschichte ausgewählt haben. Noch mehr freue ich mich, dass ich wieder mit Torsten Scheib in einer Anthologie veröffentlicht bin. Und am allermeisten freue ich mich, dass es endlich geklappt hat, mit dem genialen Thomas Williams, dessen Kurzgeschichten ich total verehre, in einer Anthologie veröffentlicht zu werden. Mein Dank an Thomas, der zum einen ja der Vater des Gedanken hinter diesem Buch war und zum anderen mich drauf gebracht hat, daran mit einer eigenen Geschichte teilzunehmen.

Es war mir ein großes Vergnügen, und ich bin mir sicher, dass unsere Einhörner die Buchwelt rocken werden!

Gleichzeitig ist es die erste Veröffentlichung des frisch gegründeten Verlags K&K Books. Ich gratuliere euch, Markus und Jasmin, und wünsche euch noch viele weitere spannende und erfolgreiche Buchprojekte. Wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja bald wieder ...

Holt euch "13 Shades of Unicorn" als Taschenbuch oder E-Book.

Ich wünsche viel Vergnügen bei der Lektüre!